Es ist schon sehr interessant, was man entdeckt, wenn man mal einen Blick in die Vergangenheit wirft. Ist Dir schon mal aufgefallen, dass die Männer, die im Laufe der Geschichte besondere Entdeckungen gemacht haben oder den Lauf der Zeit mit ihren Erkenntnissen bahnbrechend beeinflusst haben, meistens Barträger waren?

Hier ein paar Beispiele für Männer mit Bärten, die die Welt ganz entscheidend verändert haben:

Bereits Aristoteles (* 384 v. Chr. In Stageira; † 322 v. Chr. In Chalkis), griechischer Philosoph und Schüler Platons trug einen klassischen Vollbart. Er erkannte bereits im 4. Jahrhundert vor Christus, dass die Erde wohl doch keine Scheibe ist. Da man bei sich nähernden Schiffen immer zuerst den Schiffsmast sah, bevor das ganze Schiff sehen konnte, vermutete er, dass die Erde wohl doch rund sein müsse. Kluger, bärtiger Mann, dieser Aristoteles.

Leonardo da Vinci (* 15. April 1452 in Anchiano bei Vinci, † 2. Mai 1519 auf Schloss Clos Lucé, Ambroise) gilt als einer der größten Gelehrten aller Zeiten. Er war in vielen Dingen seiner Zeit weit voraus und zahlreiche Erfindungen, die er entwickelt hat, waren entscheidend für den Fortschritt. Er war Künstler, Ingenieur, Mechaniker, Bildhauer und Architekt und mit seinen fantastischen Ideen ein Wegbereiter für die Zukunft. Er schuf u. a. Werke wie die Mona Lisa oder das Abendmahl. Ein Genie mit einem langen und dichten Bart.

Michelangelo Buonarotti (* 06. März 1475 in Caprese, Toskana, † 118. Februar 1564 in Rom) war einer der bedeutendsten, italienischen Künstler der Hochrenaissance. Er war Maler, Bildhauer, Dichter und Architekt. Zur Legende wurde der vollbärtige Mann durch seine Malereien des „Jüngsten Gerichts“ und der „Erschaffung Adams“ in der Sixtinischen Kapelle in Rom und imposanten Skulpturen wie der „David“ in Florenz. Michelangelo hat sich übrigens in vielen seiner Werke selbst verewigt.

Abraham Lincoln (* 12. Februar 1809 bei Hodgenville, Hardin County, † 15. April 1865 in Washington, D.C.) war einer der bedeutendsten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. In seiner zweiten Amtszeit fiel er einem Attentat zum Opfer. Er war der Wegbereiter zur Abschaffung der Sklaverei in den USA. Auch er war stolzer Träger eines Bartes.

Charles Robert Darwin (* 12. Februar 1809 in Shrewsbury, † 19. April 1882 in Downe) war britischer Naturwissenschaftler und wurde berühmt als Begründer der Evolutionstheorie. Seine brillanten Erkenntnisse zur natürlichen Selektion und der Vermehrung und Veränderlichkeit der Arten waren bahnbrechend. In seiner Jugend trug Darwin einen Backenbart, im Alter einen langen Vollbart.

Konrad Alexander Friedrich Duden (* 03. Januar 1829 in Lackhausen, † 01. August 1911 in Sonnenberg) war ein preußisch-deutscher Gymnasiallehrer. Als vollbärtiger Lexikograf und Philologe setzte sich für die Vereinheitlichung der deutschen Rechtschreibung ein. Er ist auch der Namensgeber für das gleichnamige Nachschlagewerk, den „Duden“. Ob Konrad Duden sich allerdings mit den neuesten Rechtschreibreformen anfreunden könnte, bleibt zu bezweifeln.

Robert Koch (* 11. Dezember 1843 in Clausthal, † 27. Mai 1910 in Baden-Baden) war ei bedeutender Mediziner und Mikrobiologe. Ihm gelang es erstmals am Beispiel des Milzbranderregers, die lückenlose Entstehung und den Verlauf einer Krankheit zu beschreiben. Einige Jahre später entdeckte er auch den Erreger für Tuberkulose und entwickelte ein passendes Heilmittel. 1905 erhielt er den Nobelpreis für Medizin. Robert Koch variierte gerne seine stilvollen Bärte, so trug er teilweise einen Schurrbart in Kombination mit einem Kinnbart, in späteren Jahren auch gerne einen Vollbart.

Sigmund Freud (* 06. Mai 1856 in Freiberg in Mähren, † 23. September 1939 in London) war einer der größten Denker seiner Zeit. Der Neurologe, Tiefenpsychologe und Kulturtheoretiker gilt als Begründer der Psychoanalyse. Auch begann er, Träume zu deuten, um seelische Muster und Strukturen aufzuzeigen. Freud trug stets einen sehr gepflegten, relativ kurzen Vollbart.

Max Karl Ludwig Planck (* 23. April 1858 in Kiel, † 04. Oktober 1947 in Göttingen) war ein bedeutender deutscher Physiker. Er gilt als Begründer der Quantenphysik und erhielt im Jahr 1919 den Nobelpreis für Physik. Dieser schlaue Kopf trug am liebsten einen auffälligen Schnurrbart.

Damals wie heute „der Bart“

Wie Du siehst, haben Bartträger die Welt um Vieles bereichert und die Denkweise der Menschen in neue Richtungen gelenkt. Gerade in der Wissenschaft, der Forschung und der Kunst finden sich noch unzählige, weitere Bartträger, die große Leistungen erbracht und die Welt entscheidend verändert haben. Vielleicht bist Du ja der nächste bärtige Freigeist, der zu Ruhm und Ehre gelangt. Mit Deinem Bart bist Du jedenfalls den großen Denkern der Geschichte auf der Spur. Wenn Du Deinen Gesichtsschmuck auch noch mit dem sanften George Bartöl pflegst, bist Du bestens für Deinen großen Durchbruch gerüstet.

Written by Zappu99